Mit einer systematischen Aufbereitung und übersichtlichen Darstellung solcher Forschungsergebnisse möchte das ZI seinen Auftrag und Anspruch erfüllen: die Vertragsärzte, die Kassenärztlichen Vereinigungen und ihre Vertragspartner, aber auch die Versicherten und die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitswesen zu informieren.
Der Versorgungsatlas unterstützt die Arbeit der Kassenärztlichen Vereinigungen, der Krankenkassen und der Gesundheitspolitik. Die Auswertungen helfen dabei, regionsspezifischen Handlungsbedarf zu erkennen und das Versorgungsmanagement so zu gestalten, dass unerwünschte regionale Unterschiede abgebaut werden und eine optimale Versorgungsqualität im Rahmen des gesetzlichen Leistungsanspruches gewährleistet ist.
Unser inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Darstellung populationsbezogener Analysen (etwa der Versorgung von Patienten mit Diabetes mellitus im regionalen Vergleich) und nicht auf der Darstellung der Infrastruktur der ärztlichen Versorgung (beispielsweise der Entwicklungen der Arztpraxen im regionalen Vergleich).
Damit unterscheidet sich der Versorgungsatlas des ZI grundsätzlich von den namensgleichen Veröffentlichungen der
Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz
und der
Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns.
Nestor der Analyse kleinräumiger Versorgungsunterschiede („small area variations“) ist John Wennberg. Seine Arbeiten sind eingeflossen in den Dartmouth Atlas of Healthcare, der nach wie vor Vorbildfunktion für viele Projekte hat. Siehe hierzu auch The Wennberg International Collaborative.
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