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Wissen, was bei den Patienten ankommt: Wissenschaftspreis „regionalisierte Versorgungsforschung“ 2016 ausgelobt

04.04.2016

Um die Erforschung regionaler Unterschiede in der medizinischen Versorgung zu fördern, schreibt das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi) in diesem Jahr zum fünften Mal den mit 5.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis „regionalisierte Versorgungsforschung“ aus.

Regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung gibt es überall. Das zeigt die Versorgungsforschung, die untersucht, welche ärztlichen Diagnosen und Therapien Patienten erhalten. „Im Unterschied zur klinischen Forschung, die neue Behandlungsverfahren entwickelt und prüft, will die Versorgungsforschung wissen, was beim Patienten ankommt.“ sagt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi. „Unerwünschte Unterschiede in der Qualität der Versorgung können für Patienten große Bedeutung haben und sind eine Herausforderung für die Verantwortlichen in Politik und Krankenkassen sowie für niedergelassene Ärzte und Kliniken.“ sagt Dr. Jörg Bätzing-Feigenbaum, Leiter des Bereichs Versorgungsatlas am Zi. Das Internetportal www.versorgungsatlas.de des Zi ist eine öffentliche Informationsquelle über regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung Deutschland. „Diese geben uns wertvolle Hinweise, wie wir die Versorgung von Patienten verbessern können“, erläutert von Stillfried.

Mit dem Wissenschaftspreis „regionalisierte Versorgungsforschung“ möchte das Zi diesen Forschungsbereich weiter stärken. Mit dem Preis können Arbeiten aus allen Bereichen der Versorgungsforschung ausgezeichnet werden, die regionale Unterschiede in der Gesundheitsversorgung thematisieren.

Neben Originalarbeiten werden auch bereits anderweitig veröffentlichte Publikationen aus dem Vorjahr akzeptiert. Ergebnisse aus Diplom- oder Masterarbeiten sowie aus Dissertationen sind ebenfalls willkommen, wenn diese den Anforderungen des Versorgungsatlas entsprechen. Auch Arbeiten in englischer Sprache werden angenommen.

Einsendeschluss ist der 05. August 2016. Bewertet werden die Arbeiten durch den wissenschaftlichen Redaktionsbeirat und die Redaktion des Versorgungsatlas. Die Preisverleihung findet vorraussichtlich im Dezember 2016 statt. Die ausgezeichnete Arbeit wird auf dem Portal „Versorgungsatlas“ veröffentlicht.

 

Der Versorgungsatlas ist eine Einrichtung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Er ist eine öffentlich zugängliche Informationsquelle mit Studien zur medizinischen Versorgung in Deutschland. Schwerpunkt der Studien sind regionale Unterschiede in der Versorgung sowie deren unterschiedliche Strukturen und Abläufe. Die Analysen sollen Anhaltspunkte liefern, wie die Versorgung verbessert werden kann. Die Analysen der Wissenschaftler des Versorgungsatlasses basieren auf den bundesweiten Abrechnungsdaten der vertragsärztlichen Versorgung in Deutschland. Die InternetPlattform steht aber auch anderen Forschergruppen zur Verfügung, die ihre Untersuchungen nach einem Peer-Review veröffentlichen können.

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Pressekontakt

Dipl. Biol. Barbara Ritzert

ProScience Communications – die Agentur für Wissenschaftskommunikation GmbH
Andechser Weg 17
82343 Pöcking

Fon 08157-9397-0

presse@versorgungsatlas.de

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