Versorgungsatlas

Vom Verdacht auf Endometriose zur gesicherten Diagnose: Bedeutung der Diagnosesicherheit im vertragsärztlichen Bereich

Versorgungsatlas-Bericht Nr. 26/04

Die Diagnosekodierung ist im ambulant-vertragsärztlichen Bereich zentral für die Dokumentation und die plausible Begründung zur Leistungsabrechnung, unterliegt jedoch sektorspezifischen Besonderheiten und individuellen Kodierpraktiken. Am Beispiel von Endometriose bzw. Adenomyose als komplexen, chronisch-rezidivierenden Erkrankungen wird sowohl die Diskrepanz zwischen dem im vertragsärztlichen Bereich verpflichtend festzulegenden Status der Diagnosesicherheit mittels Zusatzkennzeichen und dem Diagnosesicherungsprozess als auch aus diesen Aspekten resultierenden Missverständnissen deutlich. Ziel dieser Arbeit war es die Verwendung der Zusatzkennzeichen zur Diagnosesicherheit und die Diagnosepersistenz von Endometriose im vertragsärztlichen Bereich zu untersuchen.

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Abstract (Englisch)

Medieninformation

Schlagwörter (Keywords): Adenomyose, Ausschlussdiagnose, Diagnosesicherheit, Endometriose, gesicherte Diagnose, Persistenz, Verdachtsdiagnose, Zusatzkennzeichen, Zustand nach

Zitierweise des Berichts vom 03.09.2026
Kohring C, Matthäus E, Hannemann D, Bundesmann-Grap J, Akmatov MK, Holstiege J, Kirsch N, Brandes I, Mechsner S, Müller D. Vom Verdacht auf Endometriose zur gesicherten Diagnose: Bedeutung der Diagnosesicherheit im vertragsärztlichen Bereich. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 26/04. Berlin 2026. URL: https://doi.org/10.20364/VA-26.04