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Zi verleiht Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung 2020“

22.04.2021

Zwei Studien zu regionalen Ungleichheiten in der ambulanten Palliativversorgung und bei der Mortalität älterer Menschen nach Hüftfrakturen ausgezeichnet

Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hat heute zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung regionaler Unterschiede in der Gesundheitsversorgung ausgezeichnet. Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Wissenschaftspreis „Regionalisierte Versorgungsforschung“ wird jährlich vom Zi vergeben.

Der erste, mit 4.500 Euro dotierte Preis geht an Dr. Claudia Schulz (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) für die Arbeit „Analyse von Mortalität nach Hüftfraktur auf Individual-, Krankenhaus- und regionaler Ebene in Deutschland“. Koautorinnen und Koautoren sind Hans-Helmut König, Kilian Rapp, Clemens Becker, Dietrich Rothenbacher und Gisela Büchele. Mit dem zweiten Preis ist Katharina van Baal (Medizinische Hochschule Hannover) mit den Koautorinnen und Koautoren Stephanie Stiel, Melissa Hemmerling, Jona Theodor Stahmeyer, Birgitt Wiese, Nils Schneider und Kambiz Afshar ausgezeichnet worden. Die Dotation beträgt 3.000 Euro. Van Baal hat über die „Ambulante Palliativversorgung in Niedersachsen – regionale Unterschiede in der Versorgung von Menschen am Lebensende anhand von Qualitätsindikatoren“ geforscht.
Die Arbeit von Claudia Schulz kann dazu beitragen, relevante Ungleichheiten in der medizinischen Versorgung von Hüftfrakturen transparent zu beleuchten, um Präventionsmaßnahmen zu motivieren und Verbesserungen in der Versorgung anzuregen. Katharina van Baal weist in ihrer Analyse von Krankenkassendaten auf eine regional uneinheitliche Bedarfs- und Flächendeckung bei der ambulanten Palliativversorgung in Niedersachsen hin. Als erklärende Faktoren für die regionale Variation erwiesen sich die Bevölkerungsdichte, die Geschlechterverteilung, das Alter der Verstorbenen sowie die Anzahl von Teams der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, nicht der Anteil onkologischer Patientinnen und Patienten oder die Hausarztdichte.

Die Berichte der Preisträgerinnen 2020
van Baal K, Stiel S, Hemmerling M, Stahmeyer JT, Wiese B, Schneider N, Afshar K. Ambulante Palliativversorgung in Niedersachsen – regionale Unterschiede in der Versorgung von Menschen am Lebensende anhand von Qualitätsindikatoren. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/04. Berlin 2021. URL: https://doi.org/10.20364/VA-21.04

Schulz C, König HH, Rapp K, Becker C, Rothenbacher D, Büchele G. Analyse von Mortalität nach Hüftfraktur auf Individual-, Krankenhaus- und regionaler Ebene in Deutschland. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/05. Berlin 2021. URL: https://doi.org/10.20364/VA-21.05

Ansprechpartner für die Presse
Daniel Wosnitzka
Leiter Stabsstelle Kommunikation / Pressesprecher
Tel: 030 – 4005 2449
Mob: 0177 – 852 02 04
presse[at]zi.de


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Der Versorgungsatlas ist ein Angebot des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (Zi). Der Versorgungsatlas stellt Informationen aus der medizinischen Versorgungsforschung bereit. Der Schwerpunkt liegt dabei in der Untersuchung und kartografischen Darstellung regionaler Unterschiede. Dadurch sollen Verbesserungen der Gesundheitsversorgung in den Regionen angeregt und gefördert werden.

Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland
Salzufer 8, 10587 Berlin, Tel. 030 4005 2450, Fax 030 4005 2490, kontaktversorgungsatlas[at]zi.de, www.zi.de

Die Pressemitteilung zum Download

 

Pressekontakt

Daniel Wosnitzka

Leiter Presse und Öffentlichkeitsarbeit 
Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi)
Salzufer 8 - 10587 Berlin

Telefon +49 (30) 2200 56 149

E-Mail dwosnitzka(at)zi.de