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Bundesweite und kleinräumige Kennzahlen zur Morbidität von Lyme-Borreliose in Deutschland anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten, 2010 bis 2019

Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/06

Die genauen Daten zur Häufigkeit von Lyme-Borreliose in Deutschland sind nicht bekannt. Eine Meldepflicht besteht aktuell in neun Bundesländern. Dort werden jährlich zwischen 11.000 (2017) und 14.000 (2020) Borreliose-Fälle gemeldet. Man geht jedoch davon aus, dass die Zahl der Erkrankungsfälle deutlich höher sind, da die Meldedaten zur Untererfassung tendieren. Studienziel war die Schätzung der aktuellen Erkrankungszahlen der Lyme-Borreliose in Deutschland sowie die Untersuchung regionaler Variationen und zeitlicher Trends. Zusätzlich wurden Borreliose-Fallzahlen aus der aktuellen Studie mit Fallzahlen aus den verfügbaren Meldedaten vergleichend ausgewertet, um das Ausmaß möglicher Untererfassung der Meldedaten zu bestimmen.

Bericht (Langversion)

Abstract (English)

Medieninformation

Versorgungsatlas kompakt

Schlagwörter (Keywords): Diagnoseprävalenz, Inzidenz, Lyme-Borreliose, kleinräumige Variationen, räumliche Autokorrelation, räumliche Cluster, zeitliche Trends

Zitierweise des Berichts vom 24.06.2021
Akmatov MK, Holstiege J, Dammertz L, Kohring C, Heuer J, Bätzing J. Bundesweite und kleinräumige Kennzahlen zur Morbidität von Lyme-Borreliose in Deutschland anhand vertragsärztlicher Abrechnungsdaten, 2010 bis 2019. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 21/06. Berlin 2021. URL: https://doi.org/10.20364/VA-21.06