Versorgungsatlas

Multimorbidität bei Menschen ab 50 Jahren – zeitliche Trends und regionale Variation

Versorgungsatlas-Bericht Nr. 26/01

Infolge des demographischen Wandels steigen der Anteil älterer Menschen an der deutschen Bevölkerung und die damit verbundenen Herausforderungen für unser Gesundheitssystem. Die Prävalenz vieler chronischer Erkrankungen nimmt mit dem Lebensalter zu. Gleiches gilt für das gemeinsame Auftreten von zwei oder mehr chronischen Erkrankungen, was als Multimorbidität bezeichnet wird. Internationale Studien konnten zeigen, dass die Häufigkeit von Multimorbidität nicht nur mit zunehmendem Lebensalter ansteigt, sondern auch mit dem sozioökonomischen Status der Menschen assoziiert ist und regionale Unterschiede aufweist. Kenntnisse über regionale Unterschiede der Häufigkeit von Multimorbidität sind eine Voraussetzung für die zielgerichtete Allokation von begrenzten Ressourcen. Sie sind gemeinsam mit Daten zu zeitlichen Trends eine wichtige Basis für die Abschätzung aktueller und zukünftiger Versorgungsbedarfe. Ziel der vorliegenden Studie war die Analyse von aktuellen Trends von Multimorbidität bei Menschen ab 50 Jahren in Abhängigkeit von Alter, Geschlecht und Region für die Jahre 2015 bis 2024, auch unter Berücksichtigung sozioökonomischer regionaler Deprivation auf Grundlage einer Vollerfassung deutschlandweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten.

Bericht (Langversion)

Abstract (Englisch)

Medieninformation

Zitierweise des Berichts vom 07.05.2026
Holstiege J, Kohring C, Ivanova M, Müller D, Akmatov MK. Multimorbidität bei Menschen ab 50 Jahren – zeitliche Trends und regionale Variation. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland (Zi). Versorgungsatlas-Bericht Nr. 26/01. Berlin 2026. URL: https://doi.org/10.20364/VA-26.01

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